Geschichte der Zeitschrift FUNKAMATEUR
Den FUNKAMATEUR gibt es, die Vorgänger einbezogen, seit 1952. Auf dem DDR-Markt war er die einzige Zeitschrift, die sich mit den Hobbys Amateurfunk, Elektronik und Computer beschäftigte. Die Auflage erreichte Ende der 80er etwa 120 000 Exemplare. Sie wurde über Jahrzehnte von Karl-Heinz Schubert, DM2AXE, geleitet, der sein Amt wegen einer schweren Erkrankung im Januar 1990 aufgeben musste. Bis zur Währungsunion 1990 bot der FUNKAMATEUR monatlich auf 56 Seiten für 1,30 DDR-Mark vorrangig Beiträge, die man selbst realisieren konnte.
Mit dem politischen Zusammenbruch der DDR wurde die Zeitschrift aus der Obhut der GST (Gesellschaft für Sport und Technik) in die Marktwirtschaft entlassen. Die Prognose für den FUNKAMATEUR war damals äußerst schlecht. Bis 1992 kündigten über 80 % der Leser ihre Abonnements! Da sich kein Interessent fand, der ernsthaft bereit war, in die Zeitschrift zu investieren und sie auf dem gesamtdeutschen Markt zu etablieren, erwarb die von Knut Theurich gegründete Theuberger Verlag GmbH im Dezember 1992 die Titelrechte von der Treuhandanstalt.

Die Auflage war zwischen 1990 und Ende 1992 auf 22 000 Exemplare gefallen, sodass außergewöhnliche Anstrengungen notwendig waren, um den anhaltenden Verlust an Lesern zu stoppen und das wirtschaftlich bedingte Aus des FUNKAMATEUR abzuwenden. Mit hohem persönlichen und finanziellem Einsatz des Verlegers sowie fachlicher Kompetenz und publizistischer Erfahrung gelang es dem Team aber, Tausende neue Leser zu gewinnen und die Auflage wieder zu steigern, sodass das Unternehmen weitere Geschäftsfelder erschließen konnte.
Im Oktober 2002 beging der FUNKAMATEUR ein Jubiläum: Er erschien seit 50 Jahren. Die in FA 10/02 erschienene Story zum Jubiläum können Sie als PDF-Dokument herunterladen.
Im Januar 2003 wurden die Zeitschrift und die Serviceleistungen (QSL-Karten-Druck, FUNKAMATEUR-Leserservice und Online-Versand) aus der Theuberger Verlag GmbH ausgegliedert. Die dazu gegründete Box 73 Amateurfunkservice GmbH arbeitet seitdem erfolgreich und genießt bei ihren Lesern und Kunden hohes Ansehen.
Durch die zum Januar 2006 wirksam gewordene Integration des früheren Mitbewerbers funk erreicht die monatliche Auflage etwa 43 000 Exemplare. Damit ist der FUNKAMATEUR die auflagenstärkste deutsche Amateurfunkzeitschrift noch vor dem DARC-Clubmagazin CQ DL (41 000) und liegt nach der QST (ARRL) und CQ ham radio (JARL) weltweit auf dem 3. Platz.
Aktuell umfasst jedes Heft 116 Seiten. Mit 4,00 € ist der FUNKAMATEUR absolut preisgünstig. Ein Jahresabonnement (12 Ausgaben) kostet momentan zwischen 37,90 € und 39,90 €, inklusive Zustellung also nur 3,16 € bzw. 3,33 € pro Heft. Zusätzlich haben die Abonnenten die Möglichkeit, für einen Mehrbetrag von 6,00 € die beliebte Jahrgangs-CD mitzubestellen. Bei diesem sogenannten PLUS-Abo erhalten die Abonnenten die CD für die Ausgaben 1 bis 12 jeweils mit der Januar-Ausgabe des Folgejahres portofrei zugeschickt.


